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Use it, or lose it!

Jeder hat den Körper, den er verdient.

Rene Larkowski

Use it, or lose it!

Was ist die Wirbelsäule?

Die Wirbelsäule mit ihren 150 Gelenken und über 300 Muskeln, ist ein hoch mobiles in nahezu allen Raumrichtungen portionierbares Trägersystem, welches in jeder Position stabilisierend, beschleunigend, bremsend, kraft übertragend oder dämpfend wirken kann.

Jeder Architekt versteht, was für ein Wunderwerk die Wirbelsäule ist.

Eine bewegliche Struktur zu haben die trotzdem in mehren Bereichen und Positionen stabil und stützend ist, grenzt an ein Wunder.

Warum also ignorieren und misshandeln wir den wichtigsten Teil unseres Körpers?

Im 21. Jahrhundert, gibt es mehr Rückenpatienten als in der gesamten Geschichte der Menschheit.

Zufall? Nein, das wäre zu einfach. Jeder hat den Körper, den er verdient.

Mit Stunden langem sitzen, liegen und Bewegungsarmut, bringen wir den Körper dazu unser wichtigstes System abzubauen.

Was also können wir tun, damit uns nicht das gleiche Schicksal erleidet wie Millionen andere Menschen auf der Welt?

Die Antwort ist banal und trotzdem so einfach, mit gezieltem und differenziertem Krafttraining.

Nur mit Krafttraining, kannst du genügend Druck und Zug aufbauen, damit die Wirbelsäule stärker werden kann.

Jedes Gelenk, jeder Knorpel, Sehne, Menisken, Bänder, Bandscheiben etc. benötigen Druck und oder Zug und nur wenn genügend Druck und Zug erzeugt wird, kann sich das System verbessern.

Mit welchen Übungen lässt sich das zum Beispiel bewerkstelligen?

Ich werde hier nur ein paar Übungen vorstellen, denn es würde sonst den Rahmen sprengen.

Die erste Übung ist dir sicher bekannt, Kniebeuge.

Mit Hilfe der Kniebeuge, kannst du genügend Druck in der gesamten Wirbelsäule erzeugen. Was aber hier auch noch zu erwähnen ist, die Bandscheiben erhalten hier den Druck den sie brauchen damit die Bandscheibe sich ernähren kann.

Die zweite Übung für Druck ist das Kreuzheben. Jetzt kannst du natürlich sagen, ich beuge mich doch nach vorne, wie kann da ein Druck entstehen?

Das Spannende an unserem Körper ist, das der Druck oder die Zwangslage in Gelenken, immer Selbstproduziert werden.

Nehmen wir das Kreuzheben Beispiel. Der Rücken sollte immer, vor allem im Lendenwirbelbereich, gerade sein. 

Damit das funktionieren kann, zieht der Rückenstrecker, den spürst du wenn du mit deiner Hand dir an den Rücken fasst (links und rechts entlang der Wirbelsäule), die Wirbel zusammen. 

Im stehen zieht er die Wirbel Richtung Boden. Genau das gleiche passiert, sobald du dich nach vorne beugst. Der Zug bleibt immer gleich.

Und zu guter Letzt noch eine Übung für den Zug.

Der Klimmzug oder für die wenigen die noch keinen Klimmzug schaffen, der Latzug.

Diese beiden Übungen eignen sich Hervorragend um genügend Zug innerhalb der Wirbelsäule zu erzeugen.

Der nächste Vorteil dieser beiden Übungen wenn du den ganzen Tag gesessen hast ist, es zieht die Wirbelkörper wieder auseinander und sorgt so für eine „Richtigstellung„ der Wirbel. 

Ganz ohne Osteopath oder Masseur.

Fazit:

Benutze deine Wirbelsäule immer und immer wieder in jedem Winkel, Rotatieren, beugen, strecken. 

Hast du einen Büro Job, Wechsel aller fünfzehn Minuten deine Position. Vom sitzen zum Stehen, auf einen Ball oder auch mal einbeinig.

Die Abwechslung macht es aus.

Noch besser wäre es, wenn du kleine Übungen einbauen würdest. Diese müssen nicht lange dauern, zwei bis drei Minuten reichen schon völlig aus.

In diesem Sinne wünsche ich eine differenzierte Trainingswoche.

René Charles Larkowski

Charles Sports